Onboarding einmal anders!

Oder: Selten so schnell produktiv gewesen…

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Kollege Jürgen Natter beschreibt seine ersten Schritte im Unternehmen

Onboarding einmal anders!

Kennen Sie das?
Sie haben sich auf einen neuen Job beworben und das Vorstellungsgespräch mit dem neuen Chef verläuft sehr gut. Am Ende wird man sich einig und der Arbeitsvertrag unterschrieben. Sie fiebern Ihrem ersten Arbeitstag entgegen und freuen sich bereits auf die neuen Aufgaben.

Beim Betreten der Firma am ersten Arbeitstag ist noch alles in Ordnung. Der Chef begrüßt Sie persönlich mit Handschlag, stellt Sie den Kolleginnen und Kollegen vor und zeigt Ihnen den Arbeitsplatz. Und dann?

Plötzlich reißt der Glücksfaden der Kommunikation und Information ab.
Der vorgesehene Rechner steht noch in der IT-Abteilung: Man entschuldigt sich, die Einrichtung ist leider noch nicht ganz fertig. Auf den bestellten Visitenkarten wurde Ihr Name oder die Jobbeschreibung versehentlich falsch geschrieben. Die SIM-Karte für Ihr Smartphone ist noch unterwegs … .

Die nächsten Tage und Wochen verbringen Sie nun damit, veraltete Firmenhandbücher, diverse PowerPoint-Folien und Firmenreglements im Selbststudium zu lesen. Die KollegInnen wissen von dieser Misere, meinen aber, es gibt nichts anderes. Fragen werden nur auf Zuruf und unter Zeitdruck beantwortet. Sie haben das Gefühl, niemand fühlt sich zuständig.
Onboarding haben Sie sich auch anders vorgestellt!

Das es auch ganz anders geht, durfte ich Anfang des Jahres bei der NewVision Group in der Zentrale Wels (Österreich) erleben. Bereits am Eingang wurde ich von den KollegInnen mit Namen begrüßt. Alle waren im Vorfeld über mein Kommen informiert. Der Geschäftsführer hieß mich persönlich willkommen und stellte mir nochmals das Team, die Büroräume sowie die wichtigsten Einrichtungen (u.a. Kaffeemaschine, Getränkekühlschrank, …) vor. Mein Arbeitsplatz war perfekt eingerichtet: Der neue Laptop und das Smartphone waren einsatzbereit und es musste lediglich ein persönliches Passwort vergeben werden.

In den darauffolgenden 4 Wochen war mein Kalender mit regelmäßigen Terminen gefüllt: Mein Vorgesetzter, der auch gleichzeitig mein Pate ist, nahm sich jede Woche mehrere Stunden Zeit. Wir gingen nach und nach in die vorhandenen Arbeitsprozesse sowie die eingesetzten Software-Lösungen und -Tools durch. Die meisten meiner Fragen wurden in diesen Meetings beantwortet oder lösten sich durch die intensive Zusammenarbeit von selbst auf. Auch die KollegInnen beantworteten jede meiner Fragen persönlich und ohne mich mit irgendwelchen Web- oder Serverlinks abzuspeisen.

Der Erfolg dieses aktiven Onboarding-Prozesses war schnell sichtbar. Schon nach wenigen Tagen hatte ich alle notwendigen Informationen über mein Tätigkeitsfeld. Damit war mir ein selbstständiges, eigenverantwortliches und vertrauensvolles Arbeiten in kürzester Zeit möglich. Was dies für die persönliche Motivation bedeutet, kann man sich vorstellen. Denn wenn ein neuer Mitarbeiter in der ersten Phase bereits hängen gelassen wird, stellt sich schnell Frustration ein.

Nicht so bei mir – im neuen Wirkungsbereich bei NewVision. Denn trotz der erfolgreichen Einarbeitung finden noch immer alle 4 Wochen regelmäßige Feedback-Gespräche mit meinem Paten statt. Hier werden in einer vertrauensvollen und offenen Atmosphäre die positiven als auch mögliche negativen Eindrücke der zurückliegenden Zeit besprochen. Änderungs- und Verbesserungsvorschläge werden aufgenommen, analysiert und sofern möglich, auch umgesetzt. 

Mein Fazit: Für mich war der Jobwechsel zur NewVision eine der besten Entscheidungen meines beruflichen Lebens. Die positiven Erfahrungen haben mich schnell Teil des Teams werden lassen. Ich freue mich, wenn ich schon bald neue KollegInnen im Unternehmen begrüßen darf und meine Erfahrungen mit Ihnen teilen kann.

Zur Person Jürgen Natter

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Jürgen Natter ist seit über 20 Jahren als Vertriebs- und Marketingspezialist für ERP-Lösungen auf Basis von Microsoft Dynamics tätig. Seit Januar 2020 ist er Mitinhaber und Geschäftsführer der neu gegründeten NewVision Germany GmbH am Bodensee aktiv. Hier ist er vor allem für den Auf- und Ausbau des neuen Unternehmens verantwortlich. Davor war er 8 Jahre erfolgreich als geschäftsführender Gesellschafter eines IT-Unternehmens mit über 30 Mitarbeitern verantwortlich. Neben seiner vertrieblichen Leidenschaft für ERP-Lösungen, interessiert sich Jürgen Natter insbesondere für die Prozesse der „Digitalen Transformation“.
Jürgen Natter lebt mit seiner Frau und zwei Töchtern in der Nähe von Lindau am Bodensee.

Jürgen Natter 24.04.2020